Unsere Pädagogik

Mehr zur Eingewöhnung

Im nächsten Schritt erfolgt eine erste kürzere Trennung von der Bezugsperson, indem diese nach einer Verabschiedung den Raum verlässt.

Bei der ersten Trennung beobachte nun die pädagogische Fachkraft wie das Kind reagiert. Weint das Kind länger und lässt sich von ihr gar nicht trösten, so muss die Eingewöhnung erneut bei Phase Eins beginnen. Nach drei Tagen erfolgt nun die zweite Trennung. Hat das Kind eine bessere Beziehung zur Erzieherin aufgebaut und lässt sich nun trösten, kann die Zeit langsam gesteigert werden.

In der letzten Phase, wenn man das Gefühl hat, das Kind kommt mit der Trennung gut zurecht, erweitert man die Zeit zügig bis es den ganzen Betreuungsumfang da ist. Es soll alle Tagesabläufe miterlebt haben. Somit ist die Eingewöhnung abgeschlossen.

Eine gelungene Eingewöhnung nimmt meist Zeit in Anspruch, aber sie ist sowohl für die Entwicklung des Kindes sowie für die Beziehung des Kindes zu seiner Bezugsperson als auch zur Bezugserzieherin enorm wichtig. Auch die Eltern können aufgrund einer gelungenen Eingewöhnung ihr Kind leichter in der Einrichtung abgeben und beruhigt zur Arbeit gehen. Daher hat man bei einer gelungenen Eingewöhnung am Ende nur Gewinner.

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